
Das einstige Gelände der Berliner Bundesgartenschau von 1985 ist heute ein viel besuchtes Erholungsgebiet Berlins.
Einst eine Kiesgrube – heute eine der schönsten Parkanlagen BerlinsSeit 1983 steht der Körnerpark unter Denkmalschutz. Auf der Westseite befindet sich eine Orangerie mit großer Terrasse. Das
Neuköllner Kunstsamt betreibt hier eine Galerie mit Café und nutzt die Terrasse als Bühne für die als "Sommer im Park" bekannten alljährlichen Konzertwochen. Diese anspruchsvollen Veranstaltungen sind weit über Neukölln hinaus bekannt und können eintrittsfrei besucht werden.
In der Galerie stellen namhafte nationale und internationale Künstler aus.
Der Körnerpark ist fester Bestandteil der »48 Stunden Neukölln«
und des Berliner Kulturkalenders.
Bei Bauarbeiten wurde 1912 an der Jonas/Ecke Selckestraße am Rande des Parks das »Reitergrab von Neukölln« entdeckt.
Pferd und Reiter wurden in einer Gruft von etwa 2,5 m Tiefe begraben. Es wurden ein Schwert, die Reste eines Gürtels, zwei Bronzenägel und ein Tongefäß für Speise und Trank als Grabbeilage gefunden. Das Grab stammt aus dem 5. oder 6. Jahrhundert und ist einzigartig in Brandenburg.
Der Körnerpark ist ein außergewöhnliches Zeugnis der Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts – ein Kleinod Neuköllns.
Kontakt
Schierker Straße 8, 12051 Berlin
Tel.: (0 30) 68 09 37 80, Fax: (0 30) 68 09 37 75
Verkehrverbindungen: U7 / S4, 45, 46, 86 Neukölln
Ein Park über der Autobahn
Das Rudower Fließ erstreckt sich entlang des alten Rudower Dorfkernes bis zur Stadtgrenze am Klein Ziethener Weg. Ursprünglich eine Schmelzwasserrinne aus der letzten Eiszeit, wurde das Fließ im Laufe der Zeit anthropogen überformt und begradigt. Dörferblick
Der Dörferblick ist ein künstlicher Berg und liegt am südwestlichen Rand von Rudow. Mit seinem 86 Metern ist er eine der höchsten Erhebungen Berlins.
In der Nachkriegszeit wurde in Rudow ein Trümmerberg aufgeschüttet. Nach dem Mauerbau wurde das Gelände von den
Westberlinern als Müllkippe genutzt. In den 70er Jahren erfolgte dann die Umgestaltung zum Naherholungsgebiet.
Vom Gipfel hat man
einen guten Ausblickauf die angrenzenden Dörfer Brandenburgs, insbesondere Großziethen, Schönefeld und Waßmannsdorf (daher auch der Name »Dreidörferblick«).
Man kann den Flughafen Schönefeld und das Klärwerk in Waßmanndorf sehen. In der andere Richtung sieht man sogar den Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz.
Zwei Wege führen von der Waßmannsdorfer Chaussee zum Dörferblick. Dort befindet sich auch ein Parkplatz.
Früher konnte man auf dem amerikanischen Zollweg immer die Mauer entlang bis zur Gropiussstadt laufen oder radeln, aber nach der Wende wurde alles Privatbesitz und nun haben Pferdehöfe den
Mauerstreifen erobert. Von Brandenburg aus erreicht man den Hügel nur noch über einen schmalen Pfad.
Zu erreichen über den U-Bahnhof Rudow - Warmannsdorfer Chaussee
Rudower Höhe
Die 70 Meter aufragende Rudower Höhe bietet bei klarer Sicht einen Rundblick auf Oberschöneweide, die neuen Wohnbauten in Altglienicke und auf die Kleingartenkolonien Rudower Höhe.
Die Höhe ist über den Glashütter Weg zu erreichen.
Verkehrsanbindungen: Bus Linie 360
Rudower Wäldchen
Das Wäldchen wurde 1872 von Wildmeister Hugo Luther im Auftrag Kaiser Wilhelms I angepflanzt. Rehe, Hasen und viele Vogelarten besiedelten schnell das 600 m lange und bis 100 m breiten Gebiet. Durch den Bau der Gropiusstadt ging der Wildbestand ganz, der Vogelbestand stark zurück.
Zu erreichen über den Sollmannweg
Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Lipschitzallee, U-Bahnhof Wutzkyallee, Bus Linie 144

Gutspark. Wenn Sie ein hübsches Mädchen treffen, das traurig auf einen Stein sitzt und einen zerbrochenen Krug nachschaut, dann ist das »Milchmädchen« - eine Nachfertigung der Plastik
Der »Von der Schulenburg Park« am südlichen Teil der Sonnenallee wurde bereits 1913 als Grünfläche ausgewiesen. Er verdankt seine Existenz dem sumpfigen und tiefer liegenden Gelände, das für eine Bebauung ungeignet war und daher vermutlich schon nach dem ersten Weltkrieg als zentrale Grünanlage genutzt wurde. Der Park ist nach Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg (Oberpräsident der Provinz Brandenburg von 1914 bis 1917) benannt. 
Die unterschiedlichen Räume des Gartens werden durch Pflanzen, Skulpturen, Wiesen und Wasserflächen gebildet. Zum 400. Geburtstag Comenius am 28.03.1992 stiftete die damalige tschechoslowakische Regierung ein Denkmal von Comenius, welches ebenfalls seinen Platz im Comenius-Garten fand und von Alexander Dubcek enthüllt wurde.
Im Garten gibt es Führungen, die die gärtnerischen Sinnbilder erklären. Die Besucher können sich auch allein auf Entdeckungsreise machen, die Ruhe genießen und innehalten. Pflanzen die vielen vielleicht schon unbekannt sind, Obststräucher an deren Namen man sich nur noch schwach erinnern kann, all dass gibt es zu sehen. Ein Duft von Veilchen, Rosen und Kräutern liegt in der Luft und ein Pavillon – genannt Seelenparadies - lädt zum verweilen ein. Eine Bühne im Bereich der Anlage wird von Kindern und Jugendlichen gerne genutzt. An der nördlichen Begrenzungsmauer gibt es eine Galerie - Welt in Bildern.
Der Comenius - Garten zeigt den Lebensweg des Menschen, alles ist liebevoll angelegt, jeder Bereich ist nach Comenius-Werken benannt.
Der Garten ist Veranstaltungsort der 48h Neukölln.
Um in den Garten zu gelangen, muss man den Summer auf der Innenseite der Gartenpforte an der Richardstraße benutzen!
Adressen und Hinweise:
Comenius-Garten
Richardstr. 35
12043 Berlin
Tel.: (0 30) - 6 86 61 06
Fax: (0 30) - 68 23 73 03
Mail: comenius-garten@t-online.de
Link: www.comenius-garten.de
Leiter: Henning Vierck
Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Karl-Marx-Straße, U- und S-Bahnhof Neukölln
Führungen durch das Böhmische Dorf und im Comenius-Garten nach Vereinbarung
Förderkreis Böhmisches Dorf in Berlin-Neukölln e.V.
Gegründet 1984 zum Erhalt des Böhmischen Dorfes und Träger des Comenius-Gartens
Vorsitzender des Förderkreises: Manfred Motel, Kirchgasse 13-17, 12043 Berlin, Telefon:
( 030) 68 80 91 21, Fax: (03 0) 687 60 24.